Warum ist die Geldanlage in Immobilien eine mögliche Alternative?

Immobilien sind schon seit jäher als beliebte Anlage bekannt. Viele von euch haben sich sicher schon über eine Investition in Wohnhäuser Gedanken gemacht. Immerhin gilt in Deutschland zu Zeit der Niedrigzins und damit ist es jetzt die beste Chance eine Baufinanzierung abzuschließen. Dazu kommt, dass die Schufa in seltene Fälle eine Anfrage zur Baufinanzierung ablehnt. Desweiteren rentiert sich eine Anlage in das Festgeldkonto oder ins Sparbuch bei weitem nicht mehr. Sofern ihr bei einigen wenigen Finanzinstituten genug Zinsen erhaltet, um die Inflation gerade mal auszugleichen, zahlt ihr sonst im Normalfall Strafzinsen oder euer Geld verliert an Wert. In anderen Worten: die Bank verlangt von euch Geld, dafür dass ihr der Bank Geld gibt. Also wohin mit dem Geld?

Haus
Der Kauf einer Eigentumswohnung. Einige wollen hier drin leben, andere wollen damit Geld generieren. Was ihr dabei beachten müsst, erfährt ihr in unserem Beitrag.

Das Thema zur Immobilienanlage ist sehr umfangreich und daher teilen wir die Thematik zur besseren Verständnis in mehreren Ratgeber auf. Bevor ihr euch allerdings in die Immobilieninvestition wagen solltet, müsst ihr elementare Fragen zunächst klären:

  1. Wie weit reichen eure finanzielle Mitteln? Besitzt ihr genug Eigenkapital oder seid ihr von einer Finanzierungshilfe abhängig?
  2. Um welche Immobilie handelt es sich? Geht es um eine Eigentumswohnung, um ein Mehrfamilienhaus oder doch um eine Gewerbeimmobilie?
  3. Wie lang soll die Investition andauern? Möchtet ihr mittelfristig oder langfristig euer Geld anlegen?

Bei der richtigen Vorgehensweise rentiert sich die Immobilienanlage sehr

Wenn ihr die Fragen beantwortet und schon ein simples Konzept eurer Investierung im Kopf habt, könnt ihr euch in die Thematik vertiefen. Sofern ihr euch die Kosten eines Maklers sparen wollt, solltet ihr viel Zeit in eurer Planung einberechnen. Es ist wichtig, sich gründlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zwar versprechen Immobilien grundsätzlich eine Wertsteigerung und über einer längeren Periode höhere Mieteinnahmen, allerdings stehen dem anfallende Kosten für beispielsweise Reparaturen gegenüber. Desweiteren sind eure Renditen nicht gesichert und können sich jeder Zeit ändern. Für einen optimalen Investitionsplan solltet ihr alle Eventualitäten einberechnen. In diesem Ratgeber sprechen wir genau die Eventualitäten an und erklären sie euch.

Welche Kosten müsst ihr beim Kauf einer Immobilie berücksichtigen?

Der Kauf einer Eigentumswohnung ist keine kostengünstige Einheit. Oft sind die Ausgaben größer als geplant. Grund dafür ist die nicht hinreichende Untersuchung der Kriterien. Nachdem ihr euch eine Immobilie erworben hat, fallen unter anderem Steuerabgaben, Neben- und Verwaltungskosten an. Außerdem garantiert euch nicht jeder Mieter eine regelmäßige Tilgung seiner Schuld. Dadurch entstehen womöglich wiederum Kosten für euch. In diesem Absatz wollen wir gemeinsam auf die möglichen Ausgaben eingehen.

Kaufpreis der Immobilie

Wie lohnenswert der Kaufpreis einer Immobilie ist, lässt sich durch eine einfache Faustformel ableiten: Kaufpreis/Jahreskaltmiete = Verhältnis von Kaufpreis zur Jahresmiete. Dazu gehen wir in einem Beispiel ein:

Ihr habt eine Immobilie, die euch 350.000€ kostet. Dort beträgt die durchschnittliche Jahreskaltmiete 14.000€. Laut der Faustformel habt ihr dann ein Verhältnis von 25. Dieser Faktor beschreibt die Länge in Jahren, wann ihr nur durch Miete euer Geld wiedererstattet bekommt. Dabei gilt, dass je höher der Faktor ist, desto teurer wird die Immobilie. In den meisten Städten ist ein Faktor von 25 auch üblich. Der Faktor 30 gilt als sehr teuer und wenn das Verhältnis von Kaufpreis zur Jahreskaltmiete 20 ist, sp spricht das für eine günstige Immobilie.

Zusätzliche anfallende Nebenkosten

Nachdem Erwerb der Immobilien, fallen zusätzliche Kosten für euch an. In Deutschland seid ihr somit verpflichtet die Grunderwerbsteuer zu leisten. So trägt sie in NRW beispielsweise 6,5% beim Kauf einer Eigentums an. In unserem Beispiel zahlt ihr ungefähr damit weitere 20.000€. Dazu kommen noch Notarkosten, die ihr definitiv begleichen müsst, und die Maklerprovision. Wer sich allerdings die Mühen macht die geeignete Immobilie eigenständig zu finden, der spart sich die Kosten für den Makler.

Verantwortung für Mieteinnahmen

Auch die Mieteinnahmen müsst ihr in eurer Kostenplanung mit einbeziehen. Hier können ebenfalls versteckte Kosten enthalten sein. Zunächst solltet ihr dafür die Jahreskaltmiete hinterfragen. Entspricht die zu erhaltene Miete mit eurer Erwartung und wie hoch sind die Mieten im gleichen Standort. Rechnet hierbei mit dem niedrigsten Wert. Desweiteren sind andere Ausgaben noch einzuplanen. Welche Kundengruppe wird mit eurer Immobilie angesprochen? Könnt ihr hierbei mit einer eher sicheren Miete rechnen oder besetzen hauptsächlich Studenten euren Standort? Studierende gelten im Allgemeine als eher finanziell ärmere Kunden. So finden Zahlungsausfälle des öfteren statt. Auch ist die Tatsache zu bedenken, dass eine Wohnung nicht immer einen Mieter findet. Möchtet ihr jemanden bezahlen, der Mieter findet, oder trägt ihr selber die Verantwortung dafür?

Verwaltungskosten

In der Ökonomie sind die erforderlichen Kosten zur Verwaltung eines Gebäudes einer Arbeitskraft Verwaltungskosten. Auch die sind wiederum pauschal zu entrichten. Pro Wohnung zahlt ihr somit jährlich weitere 150€. Für eine transparente Kostenübersicht solltet ihr auch dementsprechend die Verwaltungskosten miteinbeziehen.

Erhaltungsaufwand

Der Erhaltungsaufwand entstehen durch mögliche Kosten, die zum Beispiel für Reparaturen anfallen. Auch hier solltet ihr euch die Historie der Immobilie anschauen und ihren gegenwärtigen Zustand. Aus diesen Informationen könnt ihr einen Durchschnittswert schließlich errechnen. Damit sichert ihr euch zusätzlich ab.

Finanzierung

Sofern ihr euch für eine Baufinanzierung entschiedet, ist es notwendig, mindestens 20% des Eigenkapitals mit zu investieren. Das dient als sichere Grundlage. Schließlich macht ihr euch über die Zinsbindung Gedanken. Auch wenn ihr eine mittelfristige Investition tätigen wollt, das heißt, eine Geldanlage für maximal fünf Jahren, sollte euer Kredit innerhalb der Nutzungsdauer abgezahlt sein. Ansonsten habt ihr eine Anschlussfinanzierung zu leisten. Meist decken eure Mietseinnahmen die eure monatlichen Ausgaben. Jedoch genießt ihr bis zu gewissen Teilen Flexibilität und ihr könnt eure Verzinsung in ihrer Laufzeit und Höhe verändern.

Wir persönlich empfehlen auch zum Niedrigzinstarif keine Finanzierung. Es gibt mehrer Möglichkeiten, sich eine Wohnung zu leisten. Entweder man spart oder ihr gründet ein gemeinschaftliches Abkommen. Ihr trifft einige weitere Investoren, sichert euch vertraglich ab und kauft euch gemeinsam eine Wohnung. Die Rendite erfolgt dann durch Rechnung mittels eurer persönlichen Investments. Zwar ist die Rendite geringer, aber dafür habt ihr keine weiteren Ausgaben.

Wiederverkauf

Besonders bei einer mittelfristigen Anlage ist der Wiederverkauf ein wichtiges Kriterium. Hier gilt die Lage eurer Immobilie als besondert wertsteigernd. Beobachtet Faktoren, die eure Eigentumswohnung beeinflussen und rechnet auch mit bestimmten Risiken. Wenn ihr erwarten könnt, dass ihr die Immobilie nach einer Zeitperiode zu einem höheren Preis wieder verkaufen könnt, dann lohnt sich das Investment. Immerhin genießt ihr innerhalb der Zeit auch Mieteinnahmen, die euer Profit zusätzlich steigern.

Mehrfamilienhaus
Mehrfamilienhäuser sind teurer, versprechen dafür eine höhere Rendite.

Immobilien als Geldanlage – Fazit

Unserer Meinung kann nach sorgfältiger Prüfung eurer Immobilienanlage viel Geld generiert werden. Je penibler ihr arbeitet, desto größer ist die positive Auswirkung auf eure Rendite. Nun müsst ihr euch nur noch die geeignete Immobilie aussuchen. Dazu werden wir auch einen Ratgeber veröffentlichen. Die Auswahl eurer Wohnung ist bestimmten Faktoren ausgesetzt, die maßgeblich euer Investment beeinflussen können.

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