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Wie funktioniert die Zahlung per Lastschrift?

Es ist ein Verfahren, mit dem ihr als Kontoinhaber anderen die Möglichkeit gebt, einen bestimmten Betrag von eurem Konto abzubuchen. Damit steht der Lastschrifteinzug als gleichwertiges Bezahlverfahren neben anderen Zahlmethoden wie Rechnung, Vorkasse oder Kreditkarte.
Mit der Angabe der eigenen Bankdaten und einer Unterschrift erteilt ihr damit zwei Mandate: zum einen der jeweiligen Firma das Mandat zur Abbuchung vom eurem Konto und zum anderen ein Mandat an eure Bank, die Lastschrift des Einziehenden einzulösen.

Vorteile des Lastschrifteinzuges

Ein großer Vorteil liegt in der Bequemlichkeit. Ihr kommt nie wieder in Gefahr, eine Rechnung nicht pünktlich zu zahlen, weil sich das jeweilige Unternehmen selbst um die Abbuchung kümmert.
Vor allem für Zahlungen, die monatlich regelmäßig geleistet werden wie z.B. Miete, Abonnements oder Kreditraten, ist der Lastschrifteinzug die beste Methode, um die pünktliche Zahlung zu gewährleisten.

Die Nachteile der Zahlung per Lastschrift

Ein Nachteil vom Einzug per Lastschrift ist die Möglichkeit zur unberechtigten Abbuchung. Dies kann passieren, wenn eine Firma entweder aus Versehen einen zu hohen Betrag abbuchen lässt oder im Falle eines bereits gekündigten Abonnements noch über den Bezugszeitraum hinaus Abbuchungen von eurem Konto getätigt werden.
Ihr habt jedoch jederzeit die Möglichkeit, bei eurer Bank Widerspruch gegen eine unberechtigte Lastschrift einzulegen. In jedem Fall erhaltet ihr das Geld zurück und die für die Abbuchung verantwortliche Firma muss sich mit euch in Verbindung setzen. In den beiden genannten Fällen sollte das kein Problem sein, denn wenn ihr belegen könnt, dass eine Abbuchung unberechtigt war, lässt sich das Problem recht einfach aus der Welt schaffen. Besonders einfach funktioniert der Widerspruch beim Online-Banking, wofür es einen speziellen Button zur Rückgabe von Lastschriften gibt. Falls ihr kein Online-Banking nutzt, ist der Widerspruch in der Filiale aber auch kein Problem.
Ein größerer Nachteil besteht nicht generell, aber potenziell bei Onlinekäufen. Bei vielen Onlinehändlern ist der Einzug per Lastschrift gängige Zahlungsmethode. Bei großen seriösen Unternehmen ist die Gefahr einer unberechtigten Nutzung eurer Kontodaten sehr gering, aber bei kleinen, unbekannten Firmen leider nicht auszuschließen. Aber auch dann kann nicht mehr passieren als eine unberechtigte Abbuchung, der ihr, wie schon erklärt, jederzeit widersprechen könnt.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich für Personen mit Finanzproblemen. Bei jemandem, der zum Zeitpunkt der Abbuchung zu wenig Geld auf seinem Konto hat, kann die Lastschrift nicht eingelöst werden. Dann wird eure Bank dafür eine kleine Gebühr erheben und die Firma, die ihr Geld nicht erhalten hat, eine Rücklastschriftgebühr von einigen Euro erheben. Zahlen müsst ihr den Betrag sowieso, nur dass es jetzt bei ohnehin bestehenden Finanzproblemen noch teurer wird.

Fazit

Der Lastschrifteinzug eignet sich hervorragend für alle dauerhaft bestehenden Abbuchungen wie Miete oder Abos.
Für Interneteinkäufe bei seriösen Firmen ist er auch zu empfehlen, bietet aber keine nennenswerten Vorteile gegenüber anderen Bezahlmethoden.

Bedingungen beim Kauf per Lastschrift

Der Lastschriftkauf zählt sowohl unter Kunden als unter Anbietern eines der beliebtesten Zahlungsarten dar. Und diese Beliebtheit hat ihre Gründe. Kaum eine andere Bezahlmethode funktioniert so einfach und bequem. Dennoch müssen einige Faktoren für dieses Verfahren erfüllt sein. Ihr wollt euch über eines der beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten beim Einkauf informieren? Ihr wollt wissen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit diese Art der Zahlung möglich ist und dabei wissenswerte Informationen diesbezüglich erhalten? Dann solltet ihr den folgenden Ratgeber unbedingt lesen.

Ein Girokonto als eine Grundbedingung des Lastschriftkaufs

Grundsätzlich ist es für den Lastschriftkauf erforderlich, dass Ihr ein Bankkonto besitzt. Der Online-Händler benutzt eine Einzugsermächtigung bei seiner Bank zum Einzug des Betrages. Da eure Kundenbank aber die entsprechende Gutschrift veranlasst, müssen Kriterien erfüllt sein, wie zum Beispiel eine ausreichende Kontodeckung oder ein Dispo. Ansonsten kann dies den Einzug verhindern, wodurch Zusatzkosten für euch entstehen.

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Lastschrift ist dank SEPA in ganz EU möglich

Erteilung der Einzugsermächtigung

Neben der Bedingung des Girokontos müsst ihr weitere Kriterien erfüllen. Als wesentliche Bedingung müsst ihr außerdem als Kunden in einem Formularfeld im Online-Shop eure Kontodaten eingeben. Sowohl eure Auswahl der Zahlung per Lastschrift als auch die Eingabe der Kontodaten wird als Einzugsermächtigung eingestuft. Da ihr hiermit verbindlich einen Kauf abschließt und eure persönlichen Daten kundgebt, solltet ihr unbedingt im Vorfeld klären, ob es sich bei dem Vertragspartner um einen seriösen Anbieter handelt. Auf diese Weise könnt ihr lästige Wiederbeschaffungsmaßnahmen und Betrügereien vermeiden. Zugleich solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr damit Vertragskonditionen eingeht und diese bedingungslos akzeptiert. Es ist ratsam, die AGBs der Anbieter gründlich unter die Lupe zu nehmen, bevor ihr euch für das Lastschriftverfahren entscheidet. Mit der Erteilung der Einzugsermächtigung willigt ihr zugleich auch einer Bonitätsprüfung durch die Schufa zu.

Mögliche Bonitätsprüfung durch die Schufa

Mit Bonität ist gemeint, dass das Unternehmen, über das ihr einkauft, bevollmächtigt wird, eure Kreditwürdigkeit prüfen zu lassen. Aus diesem Grund sollten eure Angaben mit der Einzugsermächtigung der Wahrheit entsprechen. Ihr solltet wirklich nur einen Kauf abschließen, wenn ihr euch die Ware auch wirklich leisten könnt, ihr nicht verschuldet seid oder eurer Dispo eine derartige Summe zulässt. Mit der Erteilung der Einzugsermächtigung teilt ihr dem Anbieter mit, dass dies der Fall ist. Sagt ihr an dieser Stelle die Unwahrheit, kann der Anbieter von seinen Rechten Gebrauch machen. Dadurch können hohe Kosten auf euch zukommen. Die Zahlungsmethode der Lastschrift solltet ihr wirklich nur einwilligen, wenn die Bonitätsprüfung über die Schufa problemlos erfolgen kann und ihr keine falschen Angaben gemacht habt.

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Trotz Schufa per Lastschrift bestellen

Beim Bezahlen in einem Online-Shop können Kunden in der Regel zwischen vielen verschiedenen Zahloptionen auswählen. Dazu gehört zum Beispiel die Zahlung per PayPal, Überweisung, Kreditkarte oder Lastschrift. Bei der Zahlung per Lastschrift ist einiges im Bezug auf die Schufa zu beachten.

Tipps: So bezahlt ihr trotz Schufa Eintrag per Lastschrift

Dass die Schufa häufiger beim Onlineshopping einen Strich durch unsere Rechnung macht, damit müssen wir in Zukunft wohl lernen umzugehen. Informationen lassen sich schneller und einfach abrufen und somit vergleichen. War ein Abruf eurer Schufadaten vor einigen Jahren noch mit einer gewissen Wartezeit behaftet, so können Händler mittels einer Schnittstelle sehr schnell und in Echtzeit auf eure Daten zugreifen. Was also tun, wenn der gewählte Händler eine Schufa voraussetzt? Wir haben für euch einige Tipps zusammengestellt, mit denen ihr die Wahrscheinlichkeit per Lastschrift bezahlen zu können, erhöht. Beachtet zudem die Voraussetzungen zum Lastschriftkauf. Nachfolgend unsere Tipps:

  1. Bestellwert senken

  2. Wertvolle Produktkategorien meiden

  3. Deutsches Bankkonto

  4. Rechnungsadresse prüfen

Unterschied zur Überweisung/Vorkasse

Beim sogenannten Lastschriftverfahren gibt der Kunde dem Shop oder Unternehmen die Einverständnis, einen bestimmten Betrag vom eigenen Konto abzubuchen. Dieses Einverständnis wird in der Regel beim Kaufvorgang mit angegeben. Menschen benutzen dieses Verfahren auch oft im täglichen Leben, wenn sie mit der Bankkarte zahlen, ohne den Pin einzugeben. Dann wird das Geschäft dazu ermächtigt, den Betrag vom Konto abzubuchen, die Einverständnis gibt der Kunde in diesem Fall mit einem Druck auf die grüne Taste des Pinpads. Damit bei diesem Verfahren keine Schwierigkeiten entstehen, gibt es einige Tipps. Der Händler bezahlt in der Regel für die Nutzung dieses Verfahrens, es ist für ihn also eigentlich günstiger, wenn der Kunde das Geld selbst überweist. Für den Kunden kommen keine zusätzlichen Kosten hinzu. Es darf natürlich nur der vereinbarte Betrag abgebucht werden.

Wird die Bonität häufig geprüft?

In der Regel hat die Schufa zuerst keine Auswirkungen auf eine ganz gewöhnliche Bestellung in einem Online-Shop. Sie wird eigentlich nur dann geprüft, wenn ein Vertrag über einen längeren Zeitraum zustande kommt oder wenn ein Kredit vergeben wird. Wählt der Kunde also die Zahlung mit dem Lastschriftverfahren aus, dann hat der Schufa-Score keine Auswirkung auf den Abschluss der Bestellung. Der Shop wird dann versuchen das Geld einzuziehen, das eigene Konto sollte dafür natürlich entsprechend gedeckt sein. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, sind einige Tipps zu beachten. Wenn nämlich das eigene Konto nicht entsprechend gedeckt ist, kann die Zahlung nicht ausgeführt werden. Dann wird die Bank versuchen, das Geld wieder an den Händler zu buchen, dafür werden allerdings Gebühren fällig. Diese Gebühren werden dann dem Kunden in Rechnung gestellt. Solltet Ihr euch also unsicher sein, ob euer Konto bis zum Zeitpunkt der Abbuchung gedeckt sein wird, dann führt die Bestellung lieber nicht aus. Die Gebühren für die Rücküberweisung sind oft hoch.

Hat ein Kauf per Lastschrift Auswirkungen auf den Schufa Score?

Eine Bestellung per Lastschriftverfahren hat überhaupt keine Auswirkungen auf den aktuellen Schufa-Wert. Dieser wird bei solch einer Bestellung weder geprüft noch verändert. Sollte es also zu einer geplatzten Zahlung kommen, wenn das Konto nicht gedeckt ist, so hat das keinen negativen Einfluss auf den Schufa-Wert. Anders sieht es allerdings aus beim Abschluss von Verträgen. Bei einem Vertrag wird der Schufa-Score des Kunden von Anfang an geprüft. Damit stellt ein Händler oder ein Unternehmen sofort sicher, dass der Kunde zahlungsfähig ist und keine größeren Schulden angehäuft hat. Bei Verträgen gehört die Zahlung mit dem Lastschriftverfahren heute zum Standard. Hier kann sich eine geplatzte Zahlung allerdings negativ auf den aktuellen Schufa-Wert auswirken. Allerdings hat diese Auswirkung dann nichts zu tun mit dem Lastschriftverfahren, sondern allgemein mit der Nicht-Zahlung.

Das Lastschriftverfahren hat somit keinen Einfluss auf den Schufa-Score eines Kunden.

SEPA Lastschriftmandat

Das SEPA Lastschriftmandat ist aus der heutigen Geschäftswelt kaum noch wegzudenken. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Verfahren? Welche verschiedenen Varianten gibt es und was ist darunter zu verstehen. Diese Fragen beschäftigen viele, dabei wissen nicht alle, was SEPA im Eigentlichen ist.

Lastschriftmandate

Was ist das SEPA Lastschriftmandat ?

Mit diesem Lastschriftverfahren wird die Zahlung in deutlich vereinfacht. Nicht nur in Deutschland, sondern innerhalb ganz Europas ist es nun möglich, Rechnungsbeträge direkt vom Bankkonto einzuziehen. Mit dem Lastschriftmandat wird sozusagen die klasse Lastschrift Schritt für Schritt abgelöst. Der Begriff SEPA steht dabei für Single Euro Payments Area. Dieser besagt, dass die Lastschrift dem einheitlichen Zahlungssystem im Euroraum unterliegt. Alle Finanzinstrumente, wie zum Beispiel die Überweisung oder auch die Kartenzahlung, können zudem durch internationale Komponenten erweitert werden. Somit steht einer barrierefreien Zahlung nichts mehr im Wege.

SEPA Lastschriftmandat: Die verschiedenen Formen

Grundsätzlich kann man bei diesem Lastschriftmandat zwischen zwei unterschiedlichen Varianten unterscheiden:

Zum Einen gibt es das SEPA-Mandat für private Kunden der Banken. Oftmals wird diese Variante auch als die Basisfassung bezeichnet. Des Weiteren gibt es das Lastschriftmandat für Kunden, welche SEPA überwiegend gewerblich nutzen. In diesen Fällen spricht man vom sogenannten Firmenmodell. Die beiden unterschiedlichen Varianten des Mandats weisen beide ihre eigenen Vorteile auf und unterscheiden sich somit.

Vor allem die speziellen Fristen im Lastschriftverfahren unterscheiden sich voneinander. So gilt bei der Basisfassung, dass die erstmalige Lastschrift mindestens 5 Tage bei der Bank des Zahlers vorliegen muss. Bei einer Einmalzahlung ist eine sogenannte Vorlauffrist von 5 Tagen zu berücksichtigen. Grundsätzlich können Rückbuchungen innerhalb von 8 Wochen geltend gemacht und zurück gebucht werden. Eine Ausnahme stellen dabei zu Unrecht durchgeführte Abbuchungen dar. Wurde das Konto zu Unrecht belastet, so kann man das Geld innerhalb von 13 Monaten zurückbuchen lassen. Die individuelle Frist beginnt dabei mit dem Tag der unrechtmäßigen Abbuchung.

Bei der Firmenlastschrift werden die Fristen ein wenig gelockert. Somit haben es Gewerbetreibende einfacher ihre Zahlungen abzuwickeln. Beispielsweise müssen die Lastschriften erst einen Tag vor der Fälligkeit vorliegen. Dies gilt sowohl für einmalige Lastschriften als auch für Folgelastschriften. Anders als bei der privaten Version kann man bei dem Firmenmodell die Lastschrift nicht mehr zurückgeben. Die Mandatsdaten werden im Voraus geprüft. Somit stellt dies eine besonders hohe Sicherheit dar, wovon viele Geschäftskunden profitieren. Jede Zahlstelle ist zu einer solchen Prüfung verpflichtet, wodurch die vorliegenden Zahlungen regelmäßig kontrolliert werden.

Die Mandate und die Umstellung

Die Umstellung auf das SEPA-Lastschriftmandat erfolgt nach und nach. Hat man bereits eine Einzugsermächtigung für eine Lastschrift erteilt, so muss diese im SEPA-Verfahren erneut abgeben werden. Nur so ist das Kreditinstitut berechtigt, das entsprechende Konto zu belasten. Auf dem Formular müssen der Name und die Adresse angegeben werden. Des Weiteren wird eine Gläubigeridentifikationsnummer abgefragt. Des Weiteren ist es bei diesem Mandat wichtig, ob es sich um eine einmalige Lastschrift oder eine Folgelastschrift handelt. Da jedes einzelne Mandat eine Referenznummer erhält, kann der Kunde genau nachvollziehen, welche Buchung mit welchem Mandat durchgeführt wurde. Somit behält man einen guten Überblick. Des Weiteren ist das SEPA-Lastschriftverfahren nicht bis auf Widerruf, sondern nach einer Nichtnutzung maximal 36 Monate aktiv. Ebenfalls werden keine Kontonummern mehr verwendet, sondern es erfolgte die Umstellung auf IBAN und BIC.

Unberechtige Abbuchung per Lastschrift: Geld von Konto abgebucht – was tun ?

Bei einer ungerechtfertigten Abbuchung habt Ihr 8 Wochen Zeit, diese rückgängig zu machen. Das gilt zumindest für Abbuchungen, für die Ihr einen Auftrag erteilt habt. Handelt es sich um eine Abbuchung, für welche Ihr keine Genehmigung erteilt habt, sind es sogar 13 Monate. In diesem Fall handelt es sich nämlich um eine rechtswidrige Lastschrift.

Unberechtige Abbuchung per Lastschrift: Die Rückgabe einer rechtmäßigen Lastschrift

Wenn Ihr einem Unternehmen oder auch einer Privatperson eine Einzugsermächtigung erteilt habt, so kann diese Abbuchungen von Eurem Konto vornehmen. Die höhe der Summe muss dabei nicht unbedingt festgelegt sein, da sie oftmals bei Bestellungen durch Rücksendungen oder Reklamationen von der ursprünglichen Summe abweicht.
In diesem Fall spricht man von einer genehmigten oder auch rechtmäßigen Abbuchung.

 

Im Rahmen des sogenannten SEPA- Basis-Lastschriftverfahrens kann diese Abbuchung innerhalb von 8 Wochen durch Euch zurückgeholt werden. Dies könnt Ihr bei der Bank ohne Angaben von Gründen tun. Hierzu könnt Ihr entweder am Schalter der Hausbank die Rückbuchung der Abbuchung in Auftrag geben, oder Ihr nutzt das Homebanking. Hier steht in den meisten Fällen bei jeder Abbuchung ein Fenster zur Verfügung, über welches schnell und unkompliziert die eingezogene Summe zurückgebucht werden kann.

Ihr solltet unbedingt beachten, dass die Bank die Rückbuchung und deren Rechtfertigung nicht überprüft. Dem Unternehmen oder der Person, welche die Lastschrift in die Wege geleitet hat, entstehen bei der Rückbuchung Kosten. Stellt sich heraus, dass die Rückbuchung der zuvor eingezogenen Summe nicht gerechtfertigt war, können auf Euch unter Umständen Gebühren zukommen, die diese ausgleichen sollen.

Unberechtige Abbuchung per Lastschrift: Die Rückbuchung einer unberechtigten Lastschrift

Wird vom Konto eine Summe eingezogen, für welche Ihr im Vorfeld keine Genehmigung erteilt habt, so spricht man von einer Abbuchung, die ungerechtfertigt ist. Diese Buchung ist widerrechtlich und Ihr solltet in diesem Fall unbedingt handeln. Zunächst solltet Ihr sicher sein, dass Ihr dem Unternehmen zu keiner Zeit eine Einzugsermächtigung erteilt habt, die die Abbuchung somit rechtfertigen könnte. Für die Rückbuchung einer illegalen Lastschrift, also einer Abbuchung, für die Ihr keine Genehmigung erteilt habt, gibt es eine Rückholfrist von sogar 13 Monaten. Diese Frist beginnt ab dem Tag, an dem Ihr von der Bank über die Abbuchung der Summe informiert wurdet. Als Beleg dient in diesem Fall meistens der Kontoauszug oder die Buchungsinformation im Online Banking. Im Falle der ungerechtfertigten Buchung ist Eure Bank verpflichtet, die Summe Eurem Konto unverzüglich zurück zu erstatten, ohne das dabei auf Euch weitere Kosten zukommen. Natürlich habt Ihr in diesem Fall auch die Möglichkeit, rechtliche Schritte gegen die Person oder das Unternehmen einzuleiten, welche die unberechtigte Buchung vorgenommen hat.

Betrug bei Lastschrift
Betrüger können leicht lastschrift veranlassen durch Unterschriftenfälschung. Zum Glück lassen sich unberechtigte Lastschrift innerhalb 8 Monaten zurückbuchen und sogar länger

Lastschrift Rückbuchung durch Bank verweigert?

In den meisten Fällen ist Eure Hausbank sehr kulant. Das ist besonders dann der Fall, wenn es sich um eine unberechtigte Buchung auf Eurem Konto handelt. Solltet Ihr aber vor dem Problem stehen, dass Eure Bank die unberechtigte Abbuchung nicht rückgängig macht, solltet Ihr Euch zunächst in schriftlicher Form an die Bank wenden. Dies solltet Ihr unbedingt per Einschreiben tun, in welchem Ihr die Bank erneut dazu auffordert, die unberechtigte Buchung innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Zustellung des Einschreibens zurück zu holen und die Summe Eurem Konto gutzuschreiben. Ihr solltet in diesem Fall nicht nur schriftlich darauf hinweisen, dass die Bank innerhalb einer Frist von 8 oder sogar 13 Wochen dazu verpflichtet ist die Rückbuchung vorzunehmen. Ihr solltet auch erklären, aus welchem Grund Ihr der Abbuchung widersprechen wollt.

Wie Ihr Euch vor einer unberechtigten Abbuchung schützen könnt

Betrügern reicht bereits die Privatadresse und die Kontoverbindung, um eine unberechtigte Abbuchung auf Eurem Konto vornehmen zu lassen. Hier existiert ein echter Schwarzmarkt, auf welchem Millionen dieser Datensätze zum Kauf angeboten werden. Mit diesen werden dann wahllos Beträge vom Konto der Opfer abgebucht. Aber was genau könnt Ihr tun, um nicht auch Opfer einer unberechtigten Abbuchung auf dem Konto zuwenden?

1. Kontoauszüge regelmäßig überprüfen

Zunächst solltet Ihr in regelmäßigen Abständen den Kontoauszug ausführlich überprüfen. Hier sollten unbedingt aller 10 Tage ausführlich alle Kontobewegungen überprüft werden.

2. Kontodaten bei unbekannten Anrufen nicht telefonisch durchgeben

Auch bei der telefonischen Weitergabe von vertraulichen Daten solltet Ihr unbedingt vorsichtig sein. In der Regel werden seriöse Unternehmen niemals von Euch verlangen, die Kontoverbindung telefonisch durchzugeben. Wenn dies fremde Firmen oder Personen versuchen, solltet Ihr unbedingt wachsam sein, denn dahinter kann sich auch ein Betrüger verbergen, welcher nur an die Kontodaten kommen möchte.

In jedem Fall lohnt sich bei einer unberechtigten Abbuchung, für die zu keiner Zeit eine Einzugsermächtigung erteilt wurde der Gang zu einem Rechtsanwalt oder auch zur Polizei.