Skrill ist ein britisches E-Geld-Institut mit Sitz in London. Das Unternehmen wurde im Jahr 2001 gegründet. Bis 2010 hieß das „Moneybookers“ und erst im Jahr 2010 wurde das „Skrill“ gennant. Am Anfang war Skrill ein Prepaid-System. Das heißt, wer eine Zahlung per Skrill ausführen wollte, musste erstmal Geld auf seinem Skrill-Konto haben. In der Zeit hat sich hier was geändert: Online-Zahlungen können jetzt auch ausgeführt werden, ohne vorab das eigene Skrill-Konto aufzuladen.

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Über das Internet eure Zahlungen sehr leicht mittels Skrill erledigen

Wie funktioniert Skrill?

Wie Skrill funktioniert lässt sich schnell erklären. Ihr eröffnet ein Konto, zahlt Geld ein und könnt dann sofort über dieses dann frei verfügen. Dabei habt ihr immer zwei Möglichkeiten: die Webseite von Skrill und die App für Android- und iOS-Geräte. Sobald ihr euch eingeloggt habt, könnt ihr Transaktionen durchführen. Allgemein könnt ihr Transaktionen zweierlei Art ausführen:

  • Zahlungen an Händler, die die Zahlung per Skrill anbieten
  • Zahlungen an Privatpersonen, die einen Skrill-Account besitzen

Das wichtigste dabei ist, dass der Empfänger einen Skrill-Account haben muss oder als Händler diese Zahlungsweise akzeptieren muss. Der Unterschied von PayPal und Skrill liegt immerhin darin, dass ihr bei Skrill auch eine Zahlung an E-Mail-Adressen senden könnr, die bisher noch nicht mit einem Skrill-Account verknüpft sind. In dem Fall, um das Geld abrufen zu können, muss man nämlich gesondert einen Skrill-Account anlegen.

Was und wo könnt ihr mit Skrill bezahlen?

Skrill ist eigentlich sehr ähnlich wie PayPal, aber bietet auch weitere Services. Mittlerweile werden die Unterschiede zwischen PayPal und Skrill allerdings immer mehr undeutlich. So habt ihr bei beiden Services die Möglichkeit, Geld in bis zu 40 verschiedenen Währungen auf dem Konto zu halten, umzuwandeln oder zu transferieren. Damit macht Skrill genauso wie die anderen Anbietern beim Geldtransfer Konkurrenz. Über Skrill könnt ihr Geld nach Kenia, Ghana, Indonesien, Nepal, Armenien, Sri Lanka oder auf die Philippinen transferieren. Diese Länder sind Herkunftsländer von Einwandern, die Geld in die Heimat schicken möchten. Sowas ähnliches bietet PayPal auch.

Neben dem Geldtransfer zu Privatpersonen ist Skrill ebenfalls ein wichtiger Partner des Handels. So könnt ihr Skrill zum Beispiel bei vielen Online-Händlern zur Zahlung nutzen. Auch in Bereichen wie dem Online-Gaming oder Online-Wetten ist Skrill ein beliebter Zahlungsdienstleister.

Geld auf mein Skrill-Konto transferieren

Geld Uhr

Das Guthaben auf eurem Konto könnt ihr über mehrere Wege erhöhen. Bei der ersten Zahlung empfehlen wir euch ein Bankkonto zu verwenden, das auf euren Namen läuft. So wird das Konto auch sofort als Auszahlungskonto für zukünftiges Guthaben auf dem Konto anerkannt. Danach könnt ihr Guthaben auf eurem Skrill-Konto mit folgenden Zahlungsweisen auffüllen:

  • Banküberweisung
  • Bitcoin
  • Sofortüberweisung
  • Giropay
  • Neteller
  • Kreditkarte

Kosten und Gebühren

Auf gar keinen Fall solltet ihr darüber hinaus mögliche Gebühren für die Aufladung von euren Transaktionen, die ihr nicht aus dem Guthaben durchführt. Skrill erhebt hier bei allen Zahlungsmitteln unterschiedliche Gebühren:

  • Banküberweisung (kostenfrei)
  • Bitcoin (1 Prozent)
  • Sofortüberweisung (1,9 Prozent)
  • Giropay (1,9 Prozent)
  • Visa (1,9 Prozent)
  • Mastercard (2,25 Prozent)
  • American Express (2,5 Prozent)
  • Diners Club (2,5 Prozent)
  • JCB (2,5 Prozent)
  • Neteller (3 Prozent)

Wirklich kostenlos ist die Nutzung von Skrill also nur dann, wenn ihr die Zahlung per Banküberweisung nutzt. Nicht so sinnvoll ist dagegen eine Aufladung des Kontos per Kreditkarte oder über JCB.

Ihr solltet nicht vergessen, dass Skrill eine Gebühr für Auszahlungen erhebt. Dabei ist nicht einmal die Auszahlung per Banküberweisung kostenlos. Es gibt generell zwei Arten, um sich das Guthaben auszahlen zu lassen:

  • Banküberweisung (5,50 Euro)
  • Visa Kreditkarte (7,5 Prozent)

Die Gebühren, die dabei auffallen, sind sehr hoch. Gerade bei kleinen Auszahlungen sind die Gebühren sogar für die Nutzung der Banküberweisung sehr hoch. Via Kreditkarte ist bei Gebühren von 7,5 Prozent bei der Auszahlung generell abzuraten. Dazu würden wir euch empfehlen hohe Beträge auszuzahlen, um die Gebühren per Banküberweisung einigermaßen zu mindern.

Erfahrungen mit Skrill

Skrill ist insbesonders wichtig für Händler, die in Märkten tätig sind, in denen diese Zahlungsmethode von Kunden sehr beliebt ist. Skrill operiert in fast 200 Ländern und ist somit rund auf der ganzen Welt ein sehr interessanter Anbieter für E-Zahlungen. Für Online- Händler ist es auch möglich, Skrill als eigenen Payment Service Provider zu nutzen.

Wie kann man den Zahlungsdienstleister im Shopsystem einführen?

Internet einkaufen

Wollt ihr den Kunden die Möglichkeit anbieten, die Einkäufe per Skrill zu bezahlen? Wenn ihr ein Shopsystem nutzt, für das es schon eine passende Schnittstelle gibt, ist das besonders einfach. Skrill bietet unter anderem über 20 lokale Zahlungsarten, sodass die Möglichkeit besteht, die Kunden glücklich zu machen indem ihr deren beliebte Bezahlmethoden anbietet. Als Unternehmer habt ihr bei Skrill die Wahl zwischen zwei Lösungen: Wallet und gehostete.

  • Bei der Wallet-Lösung können nur diejenigen Kunden per Skrill bezahlen, die selbst ein Skrill-Konto haben. Die Zahlungen sind einfach und problemlos auszuführen und für Mobilgeräte geeignet. Hauptsächlich für Ingame- und Mikrozahlungen ist diese Variante gut.
  • Wer ihr euch für die gehostete Lösung entscheidet, könnt außer Skrill-Zahlungen auch Visa- und Mastercard-Zahlungen entgegen nehmen, außerdem ebenfalls über 20 lokale Bezahlmethoden. Skrill hat weltweit eine Verbindung zu mehr als 80 Banken.

Die mit Skrill verträgliche Shopsysteme

Skrill bietet für fast alle Shopsysteme eine einfache Integration. Außer einer öffentlichen APP zum Testen bietet euch das Unternehmen eine umfassende Dokumentation. Und letztendlich ein spezielles Integrations-Team, welches euer Unternehmen bei der Integration von Skrill im eigenen Shopsystem aushilft.

Branchen

Im Bereich Micropayments ist Skrill besonders aktiv. Das ist für Ingame-Käufe und Ähnliches praktisch jedoch ist Skrill für alle Branchen geeignet. Das Unternehmen wurde insbesondere auf dem alternativen Auktionsmarkt abseit von Ebay und als Zahlsystem mit Escrow-System aufgebaut.

Ist die Verwendung von Skrill sicher?

Echte Probleme gab es was Sicherheit angeht bei Skrill noch nie. Weder unter dem Namen Moneybookers noch unter der neuen Firmierung Skrill hat das Unternehmen negative Kommentare bekommen. Die Sicherheit bei Transaktionen scheint bei Skrill in der Tat weit oben zu stehen. Bei Betrugsverdacht besteht der Käuferschutz (ähnlich wie bei PayPal) für verifizierte Nutzer. Aber viele Erfahrungswerte gibt es allerdings noch nicht. Skrill hat erst im Jahr 2013 ein TÜV-Siegel als „geprüftes Zahlungsmittel“ erhalten. Ihr solltet bei diesem Zahlungsdienstleister also keine Sicherheitssorgen haben.

Nur in Ausnahmesituationen

Letztendlich lohnt sich Skrill also am meisten nur in Ausnahmefällen (beim Geldtransfer an die Familie im Ausland). In diesem Fall entstehen sehr ähnliche Gebühren wie bei PayPal. Ansonsten hat PayPal immer die geringsten Kosten und lohnt sich mehr. Falls ihr einen großen Wert auf Datenschutz legt, dann ist Skrill auch die bessere Lösung.

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