Kein kostenloses Konto mehr bei ING-DiBa

Wie Ihr sicher schon mitbekommen habt, gibt es ein paar Änderungen für Euer ING-Girokonto.
Ab dem 1. Mai 2020 entfallen für rund ein Viertel der ING-Kunden, nun 4,90€ monatliche Kontoführungsgebühren. Dabei sind allerdings nur die Konten betroffen, bei denen der monatliche Geldeingang unter 700 € liegt. Als Geldeingang zählen hierbei Gehalt, Rente oder Pension, jedoch keine Wertpapierumsätze, Wertpapiererträge, Dividenden oder Überträge sowie Rückzahlungen von Lastschriften.
Wenn Ihr also keinen Geldeingang von 700,00€ pro Monat habt, zahlt Ihr 58,80€ für das gesamte Jahr. Diese Beiträge werden automatisch monatlich abgebucht.

ING DiBA Kontogebühren
ING Direktbank erhebt Kontogebühren ab diesem Mai

Am sonstigen Girokonto der ING hat sich aber für Euch nichts geändert. Die Zinsen, kostenlosen Karten sowie Extrakonten und Direktdepots bleiben bestehen. Die ING DiBa gehört zu den Direktbanken.

Auch andere Banken erhöhen Kontogebüren

Leider ist die ING nicht die einzige Bank, die solche Änderungen vornimmt, im Gegenteil: Sie ist sogar eine der letzten, die mitzieht. Seit Mai 2019 haben nun über 300 Banken weltweit ihre Kontoführungsgebühren um durchschnittlich 30 % angehoben.
Das ist die Folge, der aktuellen Finanzpolitik, bei der das bloße Halten von Geld immer teurer für die Banken wird. Mit der neuen Gebührenänderung gewährleistet man so also die Wirtschaftlichkeit der ING und die Aktivität der Kunden-Konten.

Wie bereits erwähnt haben auch andere Finanzinstitute ihre Kontogebühren oder Kosten für Leistungen wie Geldabhebung oder Kartengebühr angehoben.
So hat zum Beispiel die Sparkasse im Januar 2020 für Schlagzeilen gesorgt, da einige Kunden nun 75 % mehr Kontoführungsgebühren zahlen mussten.
Auch Konten, die einst kostenlos waren, wie das der Sparda, kosten nun monatlich 1,90€. Zusätzlich fällt noch 1€ für die Bereitstellung der Girocard an. Somit klingen 34,80€ pro Jahr erst einmal attraktiver als bei Euer ING, aber Achtung!
Das Tätigen von Überweisungen per Überweisungsschein, also Papierformular, kostet nun 1,50€. Zusätzlich wird das Bereitstellen einer Kreditkarte ebenfalls um 9,90 € angehoben und kostet nun 29,90€.
So schnell sind statt den 34,80€ jährlich schon 64,70€ fällig. Darauf kommen noch einmal die Kosten für eventuelle Überweisungen per Papier.

Kontowechsel – So geht's

Die Kosten für Konten, auf denen pro Monat weniger als 700 € eingehen, liegen bei in Deutschland ansässigen Finanzinstituten momentan bei zwischen 20 und 230 €. Da lohnt sich ein Vergleich für Euch alle Male.

Auch wenn viele von Euch jetzt denken, dass das viel zu kompliziert ist, so seit Euch versichert, ist es nicht. Es gibt viele unabhängige Vergleichsportale im Internet, bei denen man sich informieren kann. Habt Ihr eine Bank gefunden, die Euren Wünschen und Kostenvorstellungen entspricht, wird diese sich garantiert mit Freude um Euch kümmern.
Auch wenn viele Banken ihre Kontogebühren erhöht haben, sind sie trotzdem noch an Euch Kunden interessiert und beschäftigen sich mit Sicherheit um einen reibungslosen Kontoumzug.

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