Facebook Pay – Facebook führt seinen Bezahldienst ein

Facebook führt in den Vereinigten Staaten das neue Zahlungssystem Facebook Pay ein. Damit ist es möglich zukünftig über Facebook, Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp Transaktionen abzuschließen. Dabei ist die Idee gar nicht so neu. Die Nutzer können nämlich seit 2015 Geld an Privatpersonen verschicken. Allerdings soll das ganze jetzt optimiert werden und es wird mit neuen Funktionen beschmückt.

Facebook-Logo
Facebook – Facebook wird von „Facebook Inc.“ betrieben und ist seit Anfang 2004 für die Menschen weltweit nutzbar.

In wie fern beeinflusst Facebook nun den E-Commerce?

Bis vor kurzem war es dem Nutzer nur möglich Geld an Freunde zu schicken. Doch das hat sich mit dem Update der Facebook Messenger Plattform auf die Version 1.2 geändert. Denn nun können Facebook-Mitglieder zusätzlich auch noch Produkte einkaufen und für Spendenaktionen einzahlen.

Facebook Pay ist mit den aktuellen Bezahlungsmethoden kompatibel und kommt unabhängig von der eigens entwickelten Internetwährung Libra auf dem Markt. Hierbei soll es vor allem für den Nutzer bezahlungsfreundlicher gestaltet werden. Somit bezahlt der Kontoführer über PayPal oder einer Mastercard zum Beispiel und wird nicht auf eine externe Website weitergeleitet. Besonders Unternehmer profitieren von der komfortablen Bezahlungsart.

Knopfdruck-Bestellung
Genau zwei Knopfdrücke braucht ihr in Zukunft, um euch die Ware von eurer Facebook-Startseite nach Hause zu bestellen.

Die neue Zahlungsmethode bringt für Riesenkonzerne wie Adidas einige Vorteile mit. Denn Marketingspezialisten erhalten wichtige Informationen über das Platzieren ihrer Werbung. Schließlich kann Facebook den ganzen Prozess, vom Anzeigen einer Werbung bis hin zum Kauf innerhalb des eigenen Ökosystem beobachten. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Anzeigenklicks und Verkäufen. Demnach können Facebook und kooperierende Unternehmen mit diesen relevanten Kundendaten ihren Umsatz steigern.

Die Verwendung von Facebook Pay zur Verfolgung dieser Umsätze könnte die Messung innerhalb der App-Familie von Facebook verbessern. Letztendlich kann Facebook die Nutzer leichter verfolgen. In einfachen Worten erklärt: Die Werbung wird auf uns angepasst und personifiziert. Dem User wird stärker denn je zu einer Kaufentscheidung geraten. Somit sehen die Unternehmen eine Möglichkeit, ihre Präsenz in den Sozialen Netzwerken zu verstärken. Schlussfolgernd werden Geschäfte, die Messenger und WhatsApp zur Kommunikation mit Kunden und potenziellen Kunden nutzen, ihren Absatz über diese Kanäle zu steigern.

Wie könnt ihr Facebook Pay nutzen?

Facebook Pay funktioniert im Prinzip genau wie Instagram Checkout. Wer das nicht kennt, dem stellen wir das ganze Mal vor.

Messenger
Über dem Messenger könnt ihr eine Zahlung einstellen, anfordern und akzeptieren.

Der ganze Ablauf ist automatisiert. Sofern ihr eure Bezahlmethode eingespeichert habt, braucht ihr eure Daten nicht mehr einzugeben. Schließlich braucht ihr nur auf den „buy now“ Button unter dem Produkt zu klicken und müsst dann die Zahlung bestätigen. So schnell und einfach funktioniert Facebook Pay. Damit erschafft Facebook einen reibungslosen Kaufvorgang.

Facebook Pay ist noch sehr limitiert. Was bedeutet das genau?

Der Dienst wird zunächst für Spendenaktionen, Zahlungen zwischen Nutzern, Veranstaltungstickets, In-Game-Käufe und einige Käufe von Seiten und Unternehmen, die auf dem Marktplatz von Facebook tätig sind, zur Verfügung stehen. Außerdem gab Facebook in einer Stellungnahme bekannt, dass Facebook Pay vorerst für Facebook Messenger und Facebook in USA eingeführt wird. Bis Whatsapp die Technik adaptiert, dauert es also noch ein wenig. Wann das Bezahlsystem auch in den anderen Apps des Konzerns sowie in anderen Ländern nutzbar sein wird, gab Facebook noch nicht bekannt.

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